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LIST-Archiv 2017

     
 

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Veröffentlicht: 30.11.2017

Deportation Class

Am Dienstag, den 5. Dezember, 19.30 Uhr, zeigt die Initiative LIST, im Kino achteinhalb den Film "Deportaion Class". Der Eintritt beträgt 5 Euro.

DEPORTATION CLASS zeichnet erstmals ein umfassendes Bild von Abschiebungen in Deutschland: Von der detaillierten Planung einer Sammelabschiebung über den nächtlichen Großeinsatz in den Unterkünften der Asylbewerber bis zu ihrer Ankunft im Heimatland und der Frage, was sie dort erwartet. Nach Monaten der Vorbereitung hatten die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler, die zu diesem Thema bereits den mehrfach ausgezeichneten Dokumentarfilm „Wadim“ (2011) realisierten, die Möglichkeit, in Mecklenburg-Vorpommern eine Sammelabschiebung zu filmen. Dabei wurden 200 Asylbewerber nach Albanien ausgeflogen: Hochaktuelle, bewegende, teils schockierende Bilder, die in Deutschland so noch nicht zu sehen waren.

Zum Teil mit drei Kamerateams parallel gedreht, zeichnet DEPORTATION CLASS nicht nur ein präzises, sehr nüchternes Bild dieser staatlichen Zwangsmaßnahmen. Der Film gibt auch denjenigen ein Gesicht, eine Stimme und damit ihre Würde zurück, die in den Nachrichten nicht zu Wort kommen: Menschen wie Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Oder die Familie von Elidor und Angjela, die vor der Blutrache fliehen musste und nach der Abschiebung in Albanien ins Bodenlose stürzt.

Carsten Rau (Jg. 1967) und Hauke Wendler (Jg. 1967) sind Journalisten, Dokumentarfilmer und Produzenten und leben mit ihren Familien in Hamburg. Nach ihren Studien der Politischen Wissenschaft und Geschichte arbeiteten beide als Autoren und Reporter beim NDR Fernsehen. 2006 folgte die Gründung der PIER 53 Film Produktion in Hamburg. Gemeinsam haben Rau und Wendler gut 60 TV-Reportagen und Dokumentationen realisiert, darunter mehrere Filme zum Thema Flucht und Migration, die mit Preisen ausgezeichnet wurden, wie z. B. „Abgetaucht“, „Neun Finger, keine Papiere“ oder die Dokumentation „Protokoll einer Abschiebung“, die gerade einen Grimme-Preis erhalten hat.

Seit 2010 produzieren Rau und Wendler auch abendfüllende Kino-Dokumentarfilme, die bei Festivals im In- und Ausland und teils sehr erfolgreich in deutschen Kinos liefen (gemäß den Zahlen der Filmförderungsanstalt FFA war der Film „Willkommen auf Deutsch“ 2015 unter den Top 10 der deutschen Kino-Dokumentarfilme). Auch diese dokumentarischen Arbeiten wurden mehrfach mit renommierten Preisen ausgezeichnet.


Veröffentlicht: 26.11.2017

Vortrag - Herkunftsland Afghanistan

Über Fluchtursachen, die Lage der Menschenrechte und die Situation afghanischer Geflüchteter in Deutschland informieren am Freitag, den 8. Dezember, 18 Uhr, der Niedersächsische Flüchtlingsrat und der AK Ausländer in einer Veranstaltung im Urbanus-Rhegius-Haus, Fritzenwiese 9. Die Referentin Friederike Stahlmann ist Doktorandin am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung Halle (Saale) und beschäftigt sich seit langem schwerpunktmäßig mit Afghanistan.

Die veränderte Debatte und die Abschiebungen in Sammeltransporten sorgen bei den in Deutschland lebenden afghanischen Geflüchteten und ehrenamtlichen Unterstützern für wachsende Verunsicherung. Die sich verschärfende prekäre Menschenrechts- und Sicherheitslage in dem vom Bürgerkrieg zerrissenen Land wird dabei ausgeblendet.

Wie die Sicherheitslage im Land tatsächlich aussieht, wird die Ethnologin Friederike Stahlmann berichten. Zudem wird die schwierige Situation afghanischer Geflüchteter in Deutschland thematisiert.


Veröffentlicht: 11.11.2017

Alle reden vom Wetter - wir reden vom Klima

Pünktlich um 5 nach 12 begann die Kundgebung der Initiative LIST auf dem Robert-Meyer-Platz in Celle. Dass hinsichtlich der Dramatik der Situation selbst „5 nach 12“ falsche Hoffnungen weckt, machte insbesondere der abschließende Beitrag von Sascha Artmann deutlich. Das „2 Grad-Ziel“ von Paris ist kaum noch einzuhalten, da weder die Politik noch die Gesellschaften der industrialisierten Länder bereit sind für einschneidende Maßnahmen. Das allerdings darf uns nicht fatalistisch werden lassen. Werner Leise von attac berichtete von der Demonstration in Bonn und den Aktionen des Bündnisses „Ende Gelände“. Claus Stahl stellte die Schokoladen-Aktion der Kampagne „Plant-for-the-Planet“ vor. Zwei Mitglieder eine Theatergruppe lasen eine Passage aus dem Buch „Die ganze Wahrheit über alles“.

Mit 35 Teilnehmer:innen konnte die Aktion nur ein kleines Zeichen setzen. Aber vielleicht ist es auch in Celle ein Anfang, der alten SDS-Parole „Alle reden vom Wetter - wir nicht“ einen neuen Sinn zu geben: „Wir reden vom Klima!“


Veröffentlicht: 03.11.2017

Kundgebung „Klima schützen - es ist 5 nach 12“

Die Celler Initiative „Land in Sicht – Transition“ (LIST) veranstaltet am Samstag, den 11. November, eine Kundgebung anlässlich der Bonner Klimakonferenz. Beginn ist um 12.05 Uhr auf dem Robert-Meyer-Platz in der Altstadt. Für die Initiative LIST erläutert die Sprecherin, Cornelia Döllermann-Nölting, worum es geht: „Wir laden dazu ein, auch lokal ein Zeichen zu setzen. Beim Klimawandel handelt es sich um ein globales Problem, aber wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag zu leisten, damit wir das Schlimmste verhindern.“ Die Kundgebung soll in dieser Sicht ein Anfang sein, um lokale Initiativen zu entwickeln: „Wir sollten uns nicht auf die Regierungen verlassen, sondern eine wirkmächtige soziale Bewegung aufbauen.“

Schon die heute Geborenen würden gegen Ende des Jahrhunderts in einer völlig anderen Welt leben. Döllermann-Nölting: „Noch liegt es in unserer Hand, ob diese Welt ungebremst in die Katastrophe stürzt, oder ob wir zu einem weniger zerstörerischen Lebensstil finden. Denn der Hauptgrund ist unsere Wirtschaftsweise mit ihrem maßlosen Verbrauch von fossilen Energien. “

Der einzige Ausweg, die zu erwartenden lebensfeindlichen Bedingungen weitgehend abzuwenden, sei, die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich um rund 90 % zu senken. Zugleich müsse mit einer Rückholung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre begonnen werden.

„Land in Sicht – Transition“ (LIST) ist eine überparteiliche Initiative, die sich seit längerem auch mit dem Thema Klimawandel befasst. Döllermann-Nölting: „Wir wollen mit der Kundgebung einen Anstoß geben dafür, dass sich Bürgerinnen und Bürger intensiver mit dem Thema beschäftigen und zum Beispiel in Betrieben, Schulen oder Stadtteilen Arbeitskreise bilden.“


Veröffentlicht: 04.10.2017

Mit Sicherheit gut ankommen

LIST zeigt Pro Asyl-Ausstellung

Vom 5. bis 7. September hatte das sozial-kulturelle Schiffsprojekt „Mit Sicherheit gut ankommen“ zu Flucht und Migration von der Outlaw Stiftung in Celle Station gamcht. Den Kern des Projekts bildet die Reise zweier Schiffe mit mehreren Stationen in Hafenstädten entlang der deutschen Nordseeküste und kreuz und quer durch Deutschland über Flüsse und Kanäle. Auf den Schiffen befinden sich 70 lebensgroße Kupferfiguren des dänischen Künstlers Jens Galschiot. Ziel dieses außergewöhnlichen Projekts ist es, mit diesem „Hingucker“ und mit begleitenden Veranstaltungen Gelegenheit zu bieten, sich mit dem Thema Flucht und Migration auf eine andere Weise als gewohnt auseinanderzusetzen.

Die Celle Initiative „Land in Sicht - Transition“ (LIST) ergänzte die Celler Station mit der Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“, die für vielen Besucher:innen interessante Hintergrundinformationen lieferte.


Veröffentlicht: 17.09.2017

Von Bananenbäumen träumen

In Kooperation mit der Bürgerinitiative Flotwedel und LIST Celle zeigt das Kino achteinhalb am Mittwoch, den 20.09., um 19.00 Uhr, den Film "Bananenbäumen träumen". Im Anschluss an den Film steht die Regisseurin Antje Hubert für ein Gespräch zur Verfügung.

Worum geht's? Das Dorf Oberndorf an der niedersächsischen Elbmündung siecht vor sich hin. Viele Bauern haben aufgegeben, die jungen Leute ziehen weg, Kneipen und Läden schließen. In dieser Situation wollen einige Bewohner ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und planen eine mit Gülle betriebene Biogas-Anlage mit angeschlossener Fischzucht und Gewächshäusern, die für Aufschwung sorgen soll. Der Dokumentarfilm verfolgt unterhaltsam das utopische Projekt über mehrere Jahre hinweg und überzeugt durch seine markanten Protagonisten ebenso wie durch die souveräne Kameraarbeit und Montage. (Reinhard Lüke, FILMDIENST 2017/7)

Für mehr Infos schaut am Besten auf die Website des Kino achteinhalb, wo verschiedene Lnks angeboten werden.


Veröffentlicht: 17.09.2017

We'll come united - Demonstration in Berlin

Über 7500 Geflüchtete, Geduldete, Migrant:innen, Unterstützer:innen haben gestern in Berlin eindrucksvoll ihre Stimmen erhoben. „Welcome United ist für uns alle der Höhepunkt dieses Wahlkampfs, in dem über uns entschieden wird, wir aber nicht gefragt werden. Wir haben bereits vor dieser Wahl gewählt: Das Recht hier zu sein, das Recht auf Schule, das Recht auf Arbeit, das Recht unsere Familien bei uns zu haben. Für uns war es ein wunderschöner Tag, der uns noch lange bewegen wird“, so Newroz Duman, Sprecherin der Initiative.

„Nahezu alle etablierten Parteien wollen das Asylrecht abbauen und schlagen uns auf ihren Wahlkundgebungen mit ihren Reden offen ins Gesicht. Wer uns Kriegsflüchtlingen den Familiennachzug verwehrt, wer uns im Mittelmeer ertrinken lässt und Internierungslager in der libyschen Wüste bauen will, wer uns eiskalt nach Afghanistan abschiebt, der muss mit unserem Widerstand rechnen.“

Welcome United hat am Ende eines Bundestagswahlkampfs, der in weiten Teilen ein Überbietungswettbewerb in flüchtlingsfeindlicher und rassistischer Hetze war, ein klares Zeichen für die Rechte aller Geflüchteten und Migrant:innen gesetzt. LIST war eine von rund 100 unterstützenden Initiativen.


Veröffentlicht: 12.07.2017

Ohne Rüstung Leben

Transparentaktion vor Wahlkreisbüros der Celler Bundestagsabgeordneten

Mit einer Transparentaktion haben am Mittwochvormittag Rüstungsgegnerinnen und – gegner vor den Wahlkreisbüros von Henning Otte (CDU) im Südwall und von Kirsten Lühmann (MdB SPD) am Großen Plan gegen Rüstungsexporte und für eine humane Flüchtlingspolitik demonstriert.

Damit sollte, so die Anmelderin, Cornelia Döllermann-Nölting, der Forderung „Grenzen öffnen für Menschen - Grenzen schließen für Waffen“ öffentlichkeitswirksam Nachdruck verliehen werden: „Während die Grenzen für Zuflucht Suchende geschlossen werden und tausende Menschen im Mittelmeer sterben, finden Kriegswaffen und Rüstungsgüter aus Deutschland weiterhin – über alle Grenzen hinweg – ihren Weg in kriegführende und menschenrechts­verletzende Staaten. Die Genehmigungswerte für den Export von Kampfflugzeugen, Panzern, U-Booten sonstigen Rüstungsgütern haben sich in den letzten acht Jahren verdoppelt. Wir stehen hier, weil nach dem Grundgesetz Abgeordnete nur ihrem Gewissen unterworfen sind, also tragen sie hierfür Verantwortung. Verantwortlich sind aber auch wir, solange wir zusehen und schweigen.“

Der Protest fand statt im Rahmen einer Aktionswoche, zu der „Ohne Rüstung Leben“ aufgerufen hatte. An der Aktionen nahmen auch Mitglieder von LIST teil.


Veröffentlicht: 03.06.2017

„Yes, we Camp“-Aktion

Grenzenlose Solidarität statt G20!

Mit einem symbolischen Zeltcamp auf dem Arno-Schmidt-Platz vor der Stadtbibliothek haben am Samstag Vormittag Aktivistinnen und Aktivisten ein Zeichen gesetzt. Sie protestierten dagegen, dass die Stadt Hamburg zum G20-Gipfel Anfang Juli den Boden des Grundgesetzes verlässt und faktisch die Versammlungsfreiheit außer Kraft setzt.

Den Hintergrund für den spontanen Protest in der Celler Innenstadt erläuterte Kim Stein vor Ort so: „In Hamburg soll den mehreren 10.000 erwarteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit genommen werden, gegen den G20-Gipfel zu protestieren. Ihrem öffentlichen Bekunden nach will der rot-grüne Senat weitreichende Versammlungsverbote aussprechen, sowie den Gipfelgegnerinnen und Gipfelgegnern die benötigte Fläche für ausreichend Übernachtungsplätze vorenthalten.“

Gleichzeitig informierten die „Camper“ interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Gründe für ihren Protest gegen den G20-Gipfel und machten sie aufmerksam auf Veranstaltungen, die im Vorfeld der Aktionstage und der Großdemonstration am 8. Juli in Celle stattfinden werden.

Vorbild für die Celler Aktion war ein provisorisches Zeltcamp in Hamburg, mit dem unter dem Motto „Yes, we camp“ vom Senat die Zusage für die Errichtung eines Protestcamps einfordert wurden.

Die Aktion wurde auch von Aktivist:innen von LIST unterstützt.


Veröffentlicht: 26.04.2017

Aktionstage am Rheinmetall-Standort Unterlüß 12. - 15. Mai

Waffenproduktion? Blockieren!

Wir werden am 15. Mai 2017 die Rheinmetall-Fabrik in Unterlüß (bei Celle) blockieren. Die Waffenfabriken von Rheinmetall in Unterlüß tragen dazu bei, dass Kriege und gewaltvolle Konflikte entstehen und anhalten.

Wir wollen die Fabrik blockieren, weil wir nicht tatenlos dabei zusehen können, wie vor unserer Haustür Waffen gebaut und in alle Welt geliefert werden. Mit unserer Aktion Zivilen Ungehorsams möchten wir in den reibungslosen Betriebsablauf der Waffenschmiede eingreifen. Damit möchten wir ein Zeichen gegen Waffenproduktion, Waffenexporte und Militarismus setzen.

Wir laden euch herzlich ein, Teil von unserer Aktion zu sein. Ob als Blockierer_in, als Unterstützer_in, als Journalist_in – wir freuen uns über alle, die dabei sind. Rund um den Aktionstag wird es vom 12.-16 Mai ein Camp in der Nähe geben. Dort werden wir uns mit Trainings, Workshops und Gesprächen auf die Blockade vorbereiten. Wenn ihr euch an der Aktion beteiligen wollt, ist es wichtig, dass ihr bei der Vorbereitung dabei seid. Wir beginnen am Freitagabend um 19 Uhr.

Mehr Infos: www.junepa.blogsport.eu oder kontakt-junepa@riseup.net

In Unterlüß wird seit 1899 Kriegsgerät und Munition produziert. Rheinmetall ist der einzige größere Arbeitgeber dort. Nicht nur in den beiden Weltkriegen des letzten Jahrhunderts hat das Unternehmen kräftig profitiert, auch jetzt freut es sich öffentlich über die vielen Krisen und Kriege weltweit. Um die ohnehin schon zu laxen deutschen Rüstungsexportbeschränkungen besser umgehen zu können, will Rheinmetall eine Panzerfabrik in der Türkei bauen.

Die Hamburger Initiative gegen Rüstungsexporte und das Jugendnetzwerk für politische Aktionen (JunepA) laden ein nach Unterlüß (zwischen Uelzen und Celle)

ab Freitag, 12. Mai:
Camp auf dem Dorfplatz von Unterlüß, Raum für Gespräche zwischen Bewohnerinnen von Unterlüß, Rheinmetall-Beschäftigten und Rüstungs(export)-Gegnerinnen

Sonntag, 14. Mai, 10 Uhr:
in der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß, Schulstraße 9: Friedensgottesdienst (Bittgottesdienst zur Erhaltung des Weltfriedens) Thema "Es ist Krieg. Entrüstet Euch!", Predigt: Pastor Lutz Krügener (Referent für Friedensarbeit, Ev.-luth. Landeskirche Hannovers), Liturgie und Rahmenprogramm: Pastor Wilfried Manneke & Team danach Mittagessen auf dem Camp

Sonntag, 14. Mai, 14 Uhr:
Spaziergang ab dem Camp zu den / um die Rheinmetall-Fabriken mit orts- und sachkundiger Begleitung, anschliessend offene Gesprächsrunde zum Themenkomplex Rheinmetall und Rüstungsexporte

Unterlüß hat einen Bahnhof, in dem stündlich der DB-Metronom verkehrt. Der Bahnhof ist 1,5 km vom Camp und 400 m von der Kirche entfernt.

Entrüstet euch! Engagiert Euch!

www.hamburger-initiative-gegen-rüstungsexporte.org


Veröffentlicht: 12.04.2017

Ab aufs Rad - Radfahren attraktiver machen

Die Initiative “Land in Sicht – Transition (LIST)“ zeigt am Donnerstag, den 20. April, um 19.30 Uhr, im Kino achteinhalb Ausschnitte aus der 45-minütigen SWR-Dokumentation „Fahrradkrieg“, um anschließend in eine Diskussion über Celles Zukunft als Fahrradstadt einzusteigen. Als Experte zu Gast ist Claus Stahl vom „Allgemeinen deutschen Fahrrad-Club“ (ADFC). Der Eintritt ist frei.

Dem Fahrrad muss im städtischen Verkehr mehr Raum zugewiesen werden. Auch Celle macht sich an Verbesserungen, zum Beispiel der Ampelschaltungen, die für Radfahrerinnen und Radfahrer noch ein tägliches Ärgernis sind. Die Zukunft ist in Münster oder Amsterdam zu besichtigen, , wo heute schon mehr Räder als Autos in den Straßen unterwegs sind. Welche Schritt in der Stadtentwicklung nötig, wissen jene am Besten, die in ihrem Alltag Tag für Tag auf Hemmnisse stoßen: die Radfahrerinnen und Radfahrer selbst. Sie sind deshalb zu der Veranstaltung eingeladen, bei der vielleicht auch ein kleiner Katalog an Verbesserungsvorschlägen an Rat und Verwaltung zusammengetragen werden kann.